Wasser auf die Mühlen

Ein Klassiker im deutschsprachigen Liedgut, der eingängig die Arbeitsschritte anführt, die aus dem Korn das fertige Brot werden lassen. Geschrieben hat das Lied Ernst Gebhard Salomon Anschütz (1780-1861), der Organist, Komponist und mehr als 50 Jahre lang Lehrer war. Für Doris und Martin war schnell klar, dass sie dieses Stück zu Gehör bringen wollen, waren sie doch gerade in Boitzenburg in der Uckermark gewesen, wo eine beeindruckende und funktionstüchtige historische Wassermühle steht, deren Mühlrad sich seit Jahrhunderten dreht. Bis in die DDR-Zeit wurde sie als Getreidemühle genutzt. Zum Glück konnte sie als technisches Denkmal erhalten werden. Im Herzstück der Mühle kann man ihr beim „Pochen“ zuhören und die frühere Wohnung der Müllersfamilie besichtigen, die im Zentrum des Gebäudes einem permanenten Klappern ausgesetzt war. Unsere Version des Liedes berücksichtigt dies durch allerhand Nebengeräusche, die den Gesang begleiten, bevor das Stück eine instrumentale Wendung erfährt.

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